Früher war’s bunt. Sehr bunt.
Grell blinkende Buttons, animierte Gifs, Textläufe quer über den Bildschirm – Hauptsache auffallen!
In den frühen 2000ern war das Webdesign ein bisschen wie eine Kirmes: laut, chaotisch, aber voller Begeisterung für die neuen Möglichkeiten. Niemand dachte an Ladezeiten oder Nutzerfreundlichkeit – Hauptsache, die Seite „lebt“.
Dann kam die Zeit der Ordnung.
Mit dem Siegeszug von Smartphones und professionellen Content-Management-Systemen (wie WordPress) wurde alles klarer, ruhiger und funktionaler. Responsive Design wurde zum Standard, klare Strukturen und Weißraum zum Muss. Statt blinkender Banner prägten Minimalismus, große Bilder und viel Luft die Designs. Der Fokus: Benutzerfreundlichkeit und Vertrauen.
Heute geht’s um Erlebnis statt Effekte.
Webseiten sind Markenräume geworden. Sie erzählen Geschichten, schaffen Vertrauen und spiegeln Persönlichkeit wider. Farben, Typografie und Bilder werden gezielt eingesetzt – nicht, weil’s „modern“ ist, sondern weil sie zu einem Unternehmen passen. Und genau hier beginnt die Kunst.
Denn gutes Design folgt nicht blind jedem Trend.
Es erzählt Ihre Geschichte – auf Ihre Art.
Und ja, manchmal bedeutet das, mit den üblichen Meinungen zu brechen. Kein grelles Banner, keine austauschbaren Stockfotos, kein 08/15-Template. Sondern Charakter. Haltung. Persönlichkeit.
Wo man bewusst aus der Reihe tanzen darf
Farbe: Ein mutiger Akzent kann Wunder wirken – solange er Ihre Marke widerspiegelt.
Typografie: Schriften mit Charakter bleiben im Gedächtnis. Nur bitte: Lesbarkeit vor Extravaganz.
Layout: Nicht jede Seite muss gleich aussehen. Gut platzierte Überraschungsmomente schaffen Aufmerksamkeit.
Bilder: Echte, authentische Aufnahmen statt künstlicher Hochglanz-Stockfotos.
Und was sich nie ändert
Ob damals oder heute – eine gute Website hat immer ein Ziel:
Menschen ansprechen, leiten und überzeugen. Technik, Trends und Tools ändern sich, aber der Kern bleibt: Klarheit, Konzept und Kommunikation.
FAZIT
Webdesign ist kein Trend. Es ist ein Spiegel Ihrer Marke. Und manchmal braucht es genau das – den Mut, Dinge anders zu machen.

